Pressemitteilung:

Große Mehrheit lehnt die Verhüllung des Spruches "Dein Reich komme" an der Merschwitzer Schule ab.

Noch ist der Eingang der Merschwitzer Schule von Gerüsten bedeckt, bald wird er wieder in alter Schönheit strahlen, auch der alte denkmalsgeschützte Segensspruch "Dein Reich komme".

Genau das wollte die SPD im letzten Jahr verhindern, als ob es darum gegangen wäre, ein neues Gebäude wie das Schulzentrum mit christlichen Sprüchen zu versehen.
Dein Reich komme
"Dein Reich komme" (Mt. 6, 10; Lk 11, 2) beten die Christen seit nunmehr fast 2000 Jahren. Unsere Heimat ist über Jahrhunderte von den Kirchen geprägt worden. Die Schulen waren oft in kirchlicher Trägerschaft, wie auch die Schule in Merschwitz. Das Christentum ist ein Teil unserer Geschichte und unserer Kultur, der nicht einfach wegradiert werden darf.

Umso absurder war das Ansinnen der SPD insbesondere ihres Fraktionsvorsitzenden, den Spruch über dem Eingang verdecken zu lassen. Dass dabei mit großem ideologischen Kampfgeist jedoch ohne jegliche Sachkenntnis vorgegangen wurde, zeigt sich nicht zuletzt, darin, dass aus Mt. 6, 10 "Dein Reich komme" im SPD-Antrag "Mein Reich komme" geworden ist. Besonders empörend an dieser Unkenntnis ist die Begründung, dass dieser Spruch Neonazis anziehen könnte, dass die SPD jetzt schon gegen Christen die Nazikeule schwingt. Dabei ist doch gerade die Bitte "Dein Reich komme" der Hinweis auf die Begrenztheit weltlicher Macht und damit genau das Gegenteil extremistischen und totalitären Gedankengutes. Das Ansinnen der SPD war nicht Ausdruck von Religionsfreiheit sondern von religiöser Intoleranz! Eine Intoleranz, die wir im kommunistischen Regime erlebt haben, als dieser Spruch vom Symbol der Jungpioniere verdeckt wurde und Christen oft lächerlich gemacht und ausgegrenzt wurden.

Deshalb engagierten sich die Mitglieder des CDU-Ortsvereins und der Fraktion z.B. in Gesprächen mit den Bürgern für den Erhalt des historischen Schriftzuges an der Merschwitzer Schule. Viele Nünchritzer Bürger setzten sich mit ihrer Unterschrift für den Erhalt des denkmalgeschützten Spruches ein. Oft wurde geäußert, dass man so etwas der SPD in Nünchritz nicht zugetraut hätte.

Außer der SPD-Fraktion waren alle Gemeinderäte bei der Abstimmung am 22.11.2010 dafür, dass der Schriftzug sichtbar bleibt. Dass jedoch nicht einmal die SPD Fraktion geschlossen für die Verhüllung des "Dein Reich komme" gestimmt hat (es gab 2 Enthaltungen), belegt, dass hier offenbar auch eine innerparteiliche Profilierung im Sinne des umstrittenen laizistischen Arbeitskreises mitgewirkt hat.

Wenn eine derartige neosozialistische Intoleranz bereits wieder die Politik in unserer Gemeinde bestimmen will, sehen wir das mit großer Sorge! Dass die neue Vorsitzende des SPD-Ortsvereins diese Irrungen Ihres Vorgängers richtig findet, zeigt, dass diese Sorge auch in Zukunft berechtigt ist.


Nünchritz, den 16.01.2011